ADHS - Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätsstörung
Für Betroffene und manchmal auch für ihre Mitmenschen ist eine ADHS oft eine besondere Herausforderung, gleichzeitig geht sie aber auch mit vielen Potenzialen einher. Eine ADHS im Erwachsenenalter zeichnet sich in der Regel durch Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen, Schwierigkeiten mit der Organisation und dem Zeitmanagement, Vergesslichkeit und Aufschieben von Aufgaben, einer inneren Unruhe oder dem Gefühl, ständig „unter Strom“ zu stehen, Impulsivität und emotionalen Schwankungen sowie Problemen im Beruf, Studium oder Alltag aus.
Für die Diagnose müssen nicht alle Merkmale vorliegen und auch bedeutet es nicht automatisch, dass eine ADHS vorliegt, wenn manche der Merkmale erfüllt sind. Dies gilt es, in einer sorgfältigen Diagnostik abzuklären.
Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen können auf eine erhöhte Ablenkbarkeit durch äußere Reize zurückgeführt werden, als auch auf ein Versunkensein in die eigenen Gedanken. Bei letzterem wird umgangssprachlich häufig von dem „verträumten“ Typ gesprochen.
Gleichzeitig kann die Aufmerksamkeit bei interessanten Themen über Stunden aufrecht erhalten werden, man ist dann quasi in einem Hyperfokus. Ebenso gelingt es den meisten Betroffenen, unter Zeitdruck „am besten“ zu arbeiten, Aufgaben werden dann hochfokussiert erledigt, was gleichzeitigt aber mit einem erhöhten Stressniveau und nicht selten mit Selbstabwertungen für das erneute Aufschieben einhergeht.
Kann man eine ADHS therapieren?
Eine ADHS kann man nicht „wegtherapieren“, aber Sie können Strategien für z.B. eine bessere Alltagsstrukturierung, für ein besseres Zeitmanagement und das Setzen von Prioritäten erlernen, so dass Sie in Ihrer Arbeitsweise produktiver sein können. Da ADHS-Betroffene häufig über die eigenen Leistungsgrenzen gehen, können zudem Achtsamkeitsstrategien dabei helfen, auf die eigenen Grenzen zu achten und regelmäßig kleine Erholungspausen in den Alltag einzubauen. Ob Medikamente eingenommen werden, ist dabei ganz individuell zu entscheiden, oft führen diese bei den Betroffenen aber zu einer deutlichen Entlastung und können den Therapieprozess positiv beeinflussen.
ADHS-Diagnostik
NIcht nur Kinder, sondern auch Erwachsene können unter einer ADHS leiden. Oftmals wurde die Diagnose im Kindesalter jedoch nicht erkannt, was gehäuft bei Frauen zu beobachten ist. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass wir versuchen, einem gesellschaftlichen Bild zu entsprechen und Frauen eher versuchen, sich diesem anzupassen, was oft mit einer hohen Anstrengung verbunden ist und zu nicht unerheblichem Leidensdruck führt.
In meiner Praxis biete ich eine ADHS-Diagnostik für sich in meiner Behandlung befindende Patient:innen sowie als Einzelleistung für Patient:innen, die nur die Diagnostik wünschen, an. Die Diagnostik umfasst eine spezifische biografische Anamnese, wissenschafltich fundierte Testverfahren und strukturiete Interviews. Sollte nur eine Diagnostik erwünscht sein, findet diese in 4 Einzelsitzungen statt.
Die Kosten für die gesamte Diagnostik, einschließlich ausführlichem Abschlussbericht mit Testergebnissen, beträgt pauschal 580,- Euro.
Für Patient:innen, die sich bei mir in Therapie befinden und Leistungen über die private Krankenversicherung beziehen, werden die Kosten in der Regel von dieser übernommen. Bitte informieren Sie sich dazu vorab bei Ihrer Versicherung.
Da es sich bei einer ADHS um eine Entwicklungsstörung handelt, müssen spezifische Symptome bereits in der Kindheit vorgelegen haben, damit die Diagnose gestellt werden darf. Deshalb ist für die Diagnostik eine Sichtung Ihrer Grundschulzeugnisse und eine Fremdanamnese durch jemanden, der ihr Verhalten in der Kindheit gut beschreiben kann, von großer Bedeutung. Die Fremdanamnese erfolgt dabei mithilfe von Fragebögen.
Sollten sie unter Symptomen leiden, die denen einer ADHS ähneln, die aber erst in der Jugend oder im Erwachsenenalter aufgetreten sind, kann angenommen werden, dass diesen eine andere Störung zugrunde liegt. Ähnlichkeiten finden sich z.B. bei einer Autismus-Spektrum-Störung oder der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Aber auch bei einer Depression oder einer Sozialen Phobie können ähnliche Symptome vorliegen, z.B. eine verminderte Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit aufgrund von Grübeln oder weil die Betroffenen so sehr darauf achten, in ihrem Verhalten nicht aufzufallen oder wie sie auf ihr Gegenüber wirken, so dass sie nicht mitbekommen, was um sie herum geschieht oder worüber gerade gesprochen wurde.
Bitte berücksichtigen Sie, dass ich als Psychologische Psychotherapeutin nicht befugt bin, Medikamente zu verschreiben.
ADHS - Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätsstörung
Für Betroffene und manchmal auch für ihre Mitmenschen ist eine ADHS oft eine besondere Herausforderung, gleichzeitig geht sie aber auch mit vielen Potenzialen einher. Eine ADHS im Erwachsenenalter zeichnet sich in der Regel durch Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen, Schwierigkeiten mit der Organisation und dem Zeitmanagement, Vergesslichkeit und Aufschieben von Aufgaben, einer inneren Unruhe oder dem Gefühl, ständig „unter Strom“ zu stehen, Impulsivität und emotionalen Schwankungen sowie Problemen im Beruf, Studium oder Alltag aus.
Für die Diagnose müssen nicht alle Merkmale vorliegen und auch bedeutet es nicht automatisch, dass eine ADHS vorliegt, wenn manche der Merkmale erfüllt sind. Dies gilt es, in einer sorgfältigen Diagnostik abzuklären.
Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen können auf eine erhöhte Ablenkbarkeit durch äußere Reize zurückgeführt werden, als auch auf ein Versunkensein in die eigenen Gedanken. Bei letzterem wird umgangssprachlich häufig von dem „verträumten“ Typ gesprochen.
Gleichzeitig kann die Aufmerksamkeit bei interessanten Themen über Stunden aufrecht erhalten werden, man ist dann quasi in einem Hyperfokus. Ebenso gelingt es den meisten Betroffenen, unter Zeitdruck „am besten“ zu arbeiten, Aufgaben werden dann hochfokussiert erledigt, was gleichzeitigt aber mit einem erhöhten Stressniveau und nicht selten mit Selbstabwertungen für das erneute Aufschieben einhergeht.
Kann man eine ADHS therapieren?
Eine ADHS kann man nicht „wegtherapieren“, aber Sie können Strategien für z.B. eine bessere Alltagsstrukturierung, für ein besseres Zeitmanagement und das Setzen von Prioritäten erlernen, so dass Sie in Ihrer Arbeitsweise produktiver sein können. Da ADHS-Betroffene häufig über die eigenen Leistungsgrenzen gehen, können zudem Achtsamkeitsstrategien dabei helfen, auf die eigenen Grenzen zu achten und regelmäßig kleine Erholungspausen in den Alltag einzubauen. Ob Medikamente eingenommen werden, ist dabei ganz individuell zu entscheiden, oft führen diese bei den Betroffenen aber zu einer deutlichen Entlastung und können den Therapieprozess positiv beeinflussen.
ADHS-Diagnostik
NIcht nur Kinder, sondern auch Erwachsene können unter einer ADHS leiden. Oftmals wurde die Diagnose im Kindesalter jedoch nicht erkannt, was gehäuft bei Frauen zu beobachten ist. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass wir versuchen, einem gesellschaftlichen Bild zu entsprechen und Frauen eher versuchen, sich diesem anzupassen, was oft mit einer hohen Anstrengung verbunden ist und zu nicht unerheblichem Leidensdruck führt.
In meiner Praxis biete ich eine ADHS-Diagnostik für sich in meiner Behandlung befindende Patient:innen sowie als Einzelleistung für Patient:innen, die nur die Diagnostik wünschen, an. Die Diagnostik umfasst eine spezifische biografische Anamnese, wissenschafltich fundierte Testverfahren und strukturiete Interviews. Sollte nur eine Diagnostik erwünscht sein, findet diese in 4 Einzelsitzungen statt.
Die Kosten für die gesamte Diagnostik, einschließlich ausführlichem Abschlussbericht mit Testergebnissen, beträgt pauschal 580,- Euro.
Für Patient:innen, die sich bei mir in Therapie befinden und Leistungen über die private Krankenversicherung beziehen, werden die Kosten in der Regel von dieser übernommen. Bitte informieren Sie sich dazu vorab bei Ihrer Versicherung.
Da es sich bei einer ADHS um eine Entwicklungsstörung handelt, müssen spezifische Symptome bereits in der Kindheit vorgelegen haben, damit die Diagnose gestellt werden darf. Deshalb ist für die Diagnostik eine Sichtung Ihrer Grundschulzeugnisse und eine Fremdanamnese durch jemanden, der ihr Verhalten in der Kindheit gut beschreiben kann, von großer Bedeutung. Die Fremdanamnese erfolgt dabei mithilfe von Fragebögen.
Sollten sie unter Symptomen leiden, die denen einer ADHS ähneln, die aber erst in der Jugend oder im Erwachsenenalter aufgetreten sind, kann angenommen werden, dass diesen eine andere Störung zugrunde liegt. Ähnlichkeiten finden sich z.B. bei einer Autismus-Spektrum-Störung oder der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Aber auch bei einer Depression oder einer Sozialen Phobie können ähnliche Symptome vorliegen, z.B. eine verminderte Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit aufgrund von Grübeln oder weil die Betroffenen so sehr darauf achten, in ihrem Verhalten nicht aufzufallen oder wie sie auf ihr Gegenüber wirken, so dass sie nicht mitbekommen, was um sie herum geschieht oder worüber gerade gesprochen wurde.
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PSYCHOLOGISCHE PSYCHOTHERAPEUTIN
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22765 Hamburg-Altona
Mobil: 0177 / 526 79 43
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