Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene können unter einer ADHS leiden. Oftmals wurde die Diagnose im Kindesalter jedoch nicht erkannt, was gehäuft bei Frauen zu beobachten ist. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass wir versuchen, einem gesellschaftlichen Bild zu entsprechen und Frauen eher versuchen, sich diesem anzupassen, was oft mit einer hohen Anstrengung verbunden ist und zu nicht unerheblichem Leidensdruck führt.
In meiner Praxis biete ich eine ADHS-Diagnostik für sich in meiner Behandlung befindende Patient:innen sowie als Einzelleistung für Patient:innen, die nur die Diagnostik wünschen, an. Die Diagnostik umfasst eine spezifische biografische Anamnese, wissenschaftlich fundierte Testverfahren und strukturierte Interviews. Sollte nur eine Diagnostik erwünscht sein, findet diese in 4 Einzelsitzungen statt.
Die Kosten für die gesamte Diagnostik, einschließlich ausführlichem Abschlussbericht mit Testergebnissen, beträgt pauschal 580,- Euro.
Für Patient:innen, die sich bei mir in Therapie befinden und Leistungen über die private Krankenversicherung beziehen, werden die Kosten in der Regel von dieser übernommen. Bitte informieren Sie sich dazu vorab bei Ihrer Versicherung.
Da es sich bei einer ADHS um eine Entwicklungsstörung handelt, müssen spezifische Symptome bereits in der Kindheit vorgelegen haben, damit die Diagnose gestellt werden darf. Deshalb ist für die Diagnostik eine Sichtung Ihrer Grundschulzeugnisse und eine Fremdanamnese durch jemanden, der ihr Verhalten in der Kindheit gut beschreiben kann, von großer Bedeutung. Die Fremdanamnese erfolgt dabei mithilfe von Fragebögen.
Sollten sie unter Symptomen leiden, die denen einer ADHS ähneln, die aber erst in der Jugend oder im Erwachsenenalter aufgetreten sind, kann angenommen werden, dass diesen eine andere Störung zugrunde liegt. Ähnlichkeiten finden sich z.B. bei einer Autismus-Spektrum-Störung oder der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Aber auch bei einer Depression oder einer Sozialen Phobie können ähnliche Symptome vorliegen, z.B. eine verminderte Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit aufgrund von Grübeln oder weil die Betroffenen so sehr darauf achten, in ihrem Verhalten nicht aufzufallen oder wie sie auf ihr Gegenüber wirken, so dass sie nicht mitbekommen, was um sie herum geschieht oder worüber gerade gesprochen wurde.
Bitte berücksichtigen Sie, dass ich als Psychologische Psychotherapeutin nicht befugt bin, Medikamente zu verschreiben.
PSYCHOLOGISCHE PSYCHOTHERAPEUTIN
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